Das HGO holt Bronze bei den Europameisterschaften im italienischen Montesilvano

 

Nach dem furiosen Dreifachtriumpf bei den Deutschen Meisterschaften in Magdeburg (wir berichteten) fuhren unsere Vizemeister – die Fischflossenflipflops (Jan Erik Nagel und Tom Wurthmann) – und die Bronzegewinner – die Paisley Peanuts (Carl Hannemann, Lukas Blömer, Daniel Brunswig und Finn de Bruyn) – zur Euromeisterschaft nach Italien. Der Wettbewerb fand vom 29. Mai bis zum 1. Juni in Montesilvano statt.

Nach leicht veränderten Regeln mussten alle Teams zunächst 8 Parcours meistern. Die besten 6 Teams durften am Schlusstag dann die Podiumsplätze unter sich ausspielen.

Die Fischflossenflipflops lieferten eine starke Leistung und verfehlten mit etwas Pech als 7. nur haarscharf die Endrunde. Die Paisley Peanuts schafften die Qualifikation für die Finalläufe und erreichten dann sogar den 3. Platz. Bronze bei der Europameisterschaft. Herzlichen Glückwunsch!!!

Begleitet wurden wir von zwei ehemaligen HGOlern, Sören Rempel und Kirill Schmidt, die als Organisatoren den RoboCup mitgestaltet haben.

Unser besonderer Dank gilt den Sponsoren und Föderern: Offis, Nordmetall, LzO, Open Knowledge, Energy meteo, Molkerei Ammerland, dem Verein der Ehemaligen der Universität Oldenburg sowie der Treuhand Weser-Ems GmbH für ihre finanzielle und logistische Unterstützung.

 

Die beiden erfolgreichen Teams mit den begleitenden Lehrkräften Herrn Laudien und Herrn Große

 

Alle weiteren Bilder der Europameisterschaft zeigen wir wie immer in einer Galerie (bitte hier klicken).

Bericht der Schüler

Die Reise begann am 27.05.2018, wir sind mit zwei Teams aus Oldenburg abgefahren. Den PaisleyPeanuts und den Fischflossenflipflops. Letztendlich sind wir trotz Verspätung der Bahn und Verpassen des Busses heil in Italien angekommen. Der erste Tag der EM, Dienstag der 29.05.2018, diente nur der Vorbereitung. Wir waren sofort sehr beeindruckt: Die Halle war zwar nicht größer als bei den Deutschen Meisterschaften in Magdeburg, jedoch war für jedes Team ein eigener Tisch aufgebaut, was wir so noch nie hatten. Außerdem war der Kontakt mit den verschiedenen Teams aus Europa sehr eindrucksvoll und spannend.

Als erstes möchten wir das Geschehen aus der Sicht der Fischflossenflipflops schildern.

Wir fuhren sehr selbstbewusst zum Wettkampf, unser Roboter hatte sich schon in Magdeburg bewiesen und hatte gefühlt auch in Italien Chancen auf eine hohe Platzierung. Am Dienstag kamen wir an und wurden direkt von der Halle und den Teilnehmern überwältigt. Unser Roboter war schon sehr gut, doch einige von anderen Teams waren noch um Klassen besser. Als wir alles getestet hatten, war der erste Eindruck wieder etwas abgeflaut und wir waren wieder sicher, dass wir Chancen haben. Am nächsten Morgen begannen die Wettkämpfe und es fiel auf, dass die Aufgaben machbar waren. Um 9:30 Uhr hatten wir unseren ersten Lauf, aber es kam anders als geplant. Der Roboter hatte große Schwierigkeiten mit dem Parcours, den wir unterschätzt hatten. Auch im zweiten und dritten Lauf lief es nicht rund, daraufhin haben wir uns dazu entschlossen unseren Roboter kurzfristig umzubauen. Dadurch traten wiederum andere Probleme auf, welche nicht in der noch verbleibenden Zeit gelöst werden konnten. Es funktionierte besser als vorher, jedoch immer noch nicht gut genug. Im Endeffekt schlitterten wir knapp an der Finalrunde vorbei und belegten „nur“ den 7ten Platz.

Allerdings sind wir trotzdem zufrieden mit unserer Leistung, denn selbst zur Europameisterschaft zu kommen ist unserer Meinung nach schon eine große Leistung.

 

Aus der Sicht der PaisleyPeanuts fing der RoboCup, trotz einer niedrigeren Platzierung als die Fischflossenflipflops bei der deutschen Meisterschaft, besser an und wir konnten uns nach den ersten Läufen kurzzeitig auf dem zweiten Platz ansiedeln. Nach dem vierten Lauf sind wir aber wieder auf Platz vier gefallen, da unser Roboter Schwierigkeiten mit dem Erkennen von Kreuzungen hatte. Trotz des frühen Aufstehens am zweiten Wettkampftag zur Behebung dieses Problems lief es bei den nächsten Läufen nicht so gut wie erhofft und unsere Platzierung rutschte auf den fünften Platz. Die ersten sechs Plätze kamen dann in die Finalrunde. Für diese Runde wurden alle bereits gesammelten Punkte zurückgesetzt, was uns die Chancen auf einen Treppchenplatz neu erschloss. Das Ganze wurde an dem gleichen Tag wie die Siegerehrung ausgetragen und dafür wurden nochmal drei Parcours aufgebaut, von denen wir die ersten beiden mit mittelmäßigen Ergebnissen beendeten. Erst durch den letzten Lauf konnten wir uns auf dem dritten Platz platzieren und als dieses Ergebnis gesichert war, war die Freude natürlich groß.

Nächste Termine


Die vollständige Terminübersicht finden Sie hier.

Daten unserer Wetterstation

0°C

0%

0 km/h

0 mm

Herbartgymnasium
Herbartstr. 4
26122 Oldenburg
Tel. (04 41) 4 08 36-0