Schüler vom HGO von japanischer Gastfreundschaft begeistert

Oldenburger Schüler trotzen dem Taifun

Nach dem "Shamisen"-Unterricht
(Hibarigaoka Highschool)
Im traditionellen Yucatan mit
den Ikebana-Ergebnissen
Mit Schulleiter Herrn Nakei (links)
und Herrn Yamaguchi (ehemaliger
Japanischlehrer am HGO)
Hospitation beim Kendo

 

 

"Ohayou gozaimasu" -"guten Morgen"- hörte man schon auf dem Weg zur Hibarigaoka-Gakuen-Schule in der Hyogo-Präfektur nahe Osaka von japanischen Schülern und Lehrern, die an diesem Morgen zur Begrüßung eingeteilt waren. Die 9 Oldenburger Japanischschüler erkannten auf ihrer Studienfahrt schnell, dass Traditionen einen festen Platz im Alltag haben. So standen dann auf dem Stundenplan auch Fächer wie Kalligrafie, Kampfsport Kendo, Shamisen (traditionelles Saiteninstrument), Nähen und die Blumenkunst Ikebana.

 

 

 

 

Die Partnerschaft wurde in diesem Jahr noch mit einer zweiten Schule vertieft: Zum ersten Mal war es auch an der Tokushima Municipal Highscool (Präfektur Tokushima) möglich, an einigen Tagen bei Familien japanischer Schüler zu übernachten und ihre Japanischkenntnisse zu vertiefen. Dort waren dann alle sicher untergebracht, als ein Taifun das öffentliche Leben in Japan für einen Tag lahmlegte.

 

Die Gastfreundschaft der japanischen Schüler, Lehrer und Familien hat alle besonders begeistert. „Die Jugendlichen haben sich schnell untereinander angefreundet", freut sich Begleitlehrer Michael Mienert über die Offenheit aller Beteiligten.

 

 

 

Die Firma Olympus sponserte in diesem Jahr den Flug nach Osaka. Die Schüler hatten sich mit dem Projekt "Erneuerbare Energien" beworben und in den japanischen Schulen Vorträge zu diesem Thema gehalten.

 

 

Präsentation an der Tokushima
Highschool
Frau Numazaki stellt das Schulleben
am Herbart vor
Großer Empfang in Tokushima
Highschool
Miyajima

Die Japanfahrt, die von Lehrerin Kuniko Numazaki vom Herbartgymnasium organisiert und in der Zeit vom 24.09.-10.10. durchgeführt wurde, hat schon eine über zwanzigjährige Tradition am Herbart. Die Schüler erleben dabei ein Programm auch abseits der touristischen Wege. In diesem Jahr standen unter anderem der Besuch des Altenstifts „Dejima-Kunikusa" in Hiroshima und der Universität „Nara Institute of Science and Technology“ auf dem Programm. In diesen Einrichtungen sind gerade ehemalige Oldenburger Japanischschüler tätig.

Darüberhinaus wurden die alten Kaiserstädte Kyoto und Nara mit ihren kulturellen und geschichtlichen Schätzen bereist. In Horoshima beeindruckte die Gedenkstätte zum Atombombenabwurf vor 73 Jahren. Gewandert wurde im Weltnaturerbegebiet Kii-Berge und Berg Misen/Miyajima.

So gingen dann zwei sehr erlebnisreiche Wochen in Japan zu Ende und der Abschiedsgruß hieß für viele "Ja mata!" - "bis bald!"

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