Schüler des 12er Grundkurses Politik haben sich mit den Bundestags-Wahlprogrammen der z.Z. im Bundestag vertretenen Parteien beschäftigt. Uns interessierte besonders die Haltung der Parteien zu Bildungsfragen, weshalb wir uns auf diesen Aspekt konzentriert haben.
In Arbeitsgruppen wurden zunächst die entsprechenden Programmabschnitte gelesen. Dann verständigten sich die Arbeitsgruppen auf Vergleichsmerkmale, die für einen synoptischen Vergleich sinnvoll sein könnten. Im dritten Arbeitsschritt wurden dann die Programmabschnitte erneut in Hinblick auf die Vergleichsmerkmale durchgearbeitet und dann stichwortartig die Vorstellungen der Parteien zu den einzelnen Vergleichsmerkmalen in die Übersicht eingetragen.
Die so entstandene Synopse gibt die Vorstellungen der Parteien sicherlich nur verkürzt wieder, liefert aber einen brauchbaren Überblick sowie Anhaltpunkte für eine intensivere inhaltliche Beschäftigung.
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SPD
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CDU
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Grüne
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FDP
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PDS
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Geld / Finanzierung
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Sponsoring und Stiftungen;
Öffentlich-private Initiativen;
Bildungsprogramm von jährlich 1 Mrd. €
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Öffentliche Zuschüsse von Leistungsbereitschaft
und -fähigkeit abhängig
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Mehr Geld für Bildung (keine genaueren Angaben)
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Bildungsausgaben erhöhen (keine genaueren
Angaben);
Schulsponsoring und Werbung in der Schule
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Dtld. soll bzgl. Bildungsausgaben mindest.
OECD-Durchschnitts- niveau erreichen;
Skepsis gegenüber Sponsoring
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Ganztags- schulen
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Ja, Familienentlastung;
Ziele: besserer Zugang zu den Kindern durch gezielte Lernbetreuung
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Keine Angaben
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Keine Angaben
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Bedingtes „Ja“
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mehr Ganztagsschulen
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12-Jahre-Schule
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Keine Angaben
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Verkürzung der Erstausbildungszeiten (auch für
Berufsausbildung und BBS)
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Keine Angaben
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Verkürzung der Schulzeit bis Abi auf 12 Jahre
durch Ausweitung des Unterrichts in der Grundschule und in der Mittelstufe
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Keine Angaben
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Förderstufe
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Keine Angaben
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Keine Angaben
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Keine Angaben
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Keine Angaben
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Keine Angaben
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Medieneinbezug
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Verstärke Einbeziehung neuer Medien (Internet) in
allen Schulformen
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Umgang mit neuen Medien fördern
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Keine Angaben
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Neue Medien wichtig;
Auch Finanzmittel für Systembetreuung
bereitstellen
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Besonders das Internet sollte ungeachtet der sozialen Gruppierung allen zugängl. sein
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Schulische Integration von Ausländern
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Chancengleichheit und soziale Gerechtigkeit in der
Schule;
Hilfen beim Erlernen der dt. Sprache
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Dt. Sprachkenntnisse vor Einschulung erwerben
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Interkulturelle Erziehung in Kindergärten und
Schulen;
Sprachförderung verstärken
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Chancengleichheit im Bildungssystem;
Spezielle Förderung der
Deutschkenntnisse ausländischer Schüler
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Uneingeschränkte Integration von AL in die
Bildung, u.a. Sprachförderung
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Pisa-Studie -Konsequenzen
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Regelmäßige Bestandsaufnahme des Bildungssystems
auch im Vergleich zu anderen Ländern;
Reform der Lehreraus- und -Weiterbildung
(Verpflichtung zu Fortbildung)
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„Stiftung Bildungstest“;
Qualitätskontrolle der Schulen;
Leistungsvergleich der Schulen
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Reform der Lehreraus- u. Fortbildung;
Wettbewerb der Bildungseinrichtungen
untereinander;
Qualitätsstandards, -Siegel
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Überprüfung und Zertifizierung der Qualität von
Schulleistungen;
Verpflichtung zu Lehrerfortbildung;
Schulranking;
Wettbewerb der Schulen
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Höhere Bildungsausgaben;
Durchlässigkeit des Schulsystems erhöhen
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Bildungsreform
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Fremdsprachenunter- richt ab der Grundschule;
Integration der Migranten;
Soziale Gerechtigkeit im Bildungsbereich
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Stärkung von Naturwissenschaften und Wirtschaft
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Inhaltliche, finanzielle u. personelle Autonomie für die
Bildungseinrichtungen, Beteiligung von Lehrern u. Schülern an Schulpolitik
(Partizipation), staatliches Qualitätssiegel für Schulen (Transparenz);
Moderatorenrolle des Bundes, trotzdem
Kulturhoheit der Länder
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Fremdsprachenunter- richt ab der ersten
Grundschulklasse;
Technik und Wirtschaft neue Fächer;
Mathe und naturwissen- schaftlicher Unterricht
Pflicht
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Keine Privatisierung von Schulen;
Betonung von „Bildung als öffentliche Aufgabe“
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Universitäten
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Die Zahl der Studienanfänger soll von 28% auf 40%
gehoben werden;
Studiengebührenfrei- heit bis zum ersten Abschluss;
Bafög;
Bachelor und Master-Abschlüsse
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Abschaffung der ZVS;
Bafög, Bildungssparen, Darlehen, Gebühren,
Freiplätze für Begabte und Bedürftige
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Öffnung des Hochschulzugangs;
Anerkennung ausländischer Abschlüsse;
Mehr Frauen- u. internationale Studiengänge;
Elternunabhängige Studienfinanzierung
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Abschaffung der ZVS;
Bildungsgutscheine für gebührenfreies
Erststudium;
Stärkerer Wettbewerb der Hochschulen
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Zentralistisches Hoch-schulsystem;
Keine Einflussnahme durch Unternehmen;
Elternunabhängige Ausbildungsförderung
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Berufsaus- bildung und Ausbildungs- plätze
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Laut SPD gibt es mehr Ausbildungsplätze als
Auszubildende
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Förderung des Dualen Ausbildungssystems;
Theorieentlastete, kürzere und zukunftsorientierte
Ausbildungsberufe
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Ausbildungsgänge als Bausteine;
Neue Ausbildungsmodelle;
Quotierte Ausbildungsplätze für Frauen
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Förderung des Dualen Ausbildungssystems;
Neugestaltung der Ausbildung: auf Grundmodule aufbauend
führen weitergehende Quali- fizierungsbausteine (Aufbaumodule) zu ergänzendem
Vertiefungswissen.;
Berufsqualifizierender Abschluss nach drei
Jahren;
Gegen Ausbildungsabgabe
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Plurales Berufsbildungssystem mit gleichwertigen
Ausbildungsgängen;
Ausbildungsabgabe nichtausbildender Betriebe;
Übernahme der Ausgebildeten für min. ein Jahr
seitens des Betriebes
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