Kunst-Ausstellung Denkmal zur Reichspogromnacht in Oldenburg

Entwurf von S.V.

 

Der Fokus dieses Denkmals liegt auf seiner Interaktivität: Die Kieselsteine aus dem Kiesbett, in welchem das Denkmal steht, symbolisieren die jüdischen Opfer Oldenburgs im Nationalsozialismus. Sie sollen vom Betrachter in die sicheren Schalen des Denkmals gelegt werden. Dies ist vergleichbar mit dem Prozess des Erkennens von Fehlern. Denn zuerst steht man auf den Kieselsteinen (man fügt Leid zu), dann erkennt man seinen Fehler und erhebt die Steine in eine sichere Position. Diese Schalen sind ein sicherer Ort, aus dem die Steine nur durch menschlichen oder tierischen Einfluss wieder entfernt werden können. Somit ist dieser Zustand wünschenswert und natürlich, denn kein Jude darf Angst haben, verfolgt oder gar misshandelt zu werden. Zusätzlich zeigt diese Interaktivität, dass bei jedem Einzelnen ein Teil der Verantwortung liegt, dieses Ereignis sich nicht wiederholen zu lassen.

S.V.

 

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