Kunst-Ausstellung Denkmal zur Reichspogromnacht in Oldenburg

Entwurf von F.C.

 

Das Mahnmal für die während des Holocausts getöteten Juden Oldenburgs besteht aus zwei Teilen: einer ca. 2,5 m hohen, konisch zulaufenden Säule und aus auf die Säule gestapelten, verschiedenen Steinen, die einen Durchmesser von etwa 15 bis 20 cm haben und ungefähr einen Meter hoch gestapelt werden. Die gestapelten Steine habe ich ausgewählt, da es eine jüdische Tradition ist, Steine auf ein Grab zu legen, das man besucht. Ich habe mich informiert und herausgefunden, dass durch das Stapeln der Steine symbolisch ein Haus des Lebens bei Gott gebaut werden soll. Viele der Opfer haben kein würdiges Grab, auf das ein solches Haus gebaut werden könnte, deshalb möchte ich für all jene dieses Haus bauen. Diese Verbindung zum Judentum war mir sehr wichtig. Die Steine können aber auch für die Opfer stehen, die durch die Säule über den Betrachter erhoben werden. Als Standort habe ich den Platz vor dem Oldenburger Hauptbahnhof ausgewählt, da spätestens in den Güterwagons die schrecklichen Leiden der Opfer begannen.

F.C.

 

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