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Das Herbart-Bildnis des Oldenburger Malers Bernhard Netelers, ein Geschenk der Stadt Oldenburg zu unserem 150. Schuljubiläum im Jahre 1994, wurde 1986 gemalt und ist insofern das Ausgangsbild für das Projekt, als es den Hintergrund für die Fotografien unserer Schülerinnen und Schüler bildet. Das Gemälde wurde mit einer Digitalkamera in sehr feiner Auflösung fotografiert und dann stark um das 8fache vergrößert. |
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Bernhard Neteler: Herbart |
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Zunächst mussten die Schüler unserer Schule fotografiert werden. So wurden denn an einem Vormittag Brustbildnisse aller Schülerinnen und Schüler angefertigt. Die Fotos wurden unter einheitlichen Lichtverhältnissen vor einem neutralen weiß-grauen Hintergrund gemacht. Um die Bilder später nicht in der Größe verändern zu müssen, wählten wir 480 x 640 Pixel als Bildformat, denn mit 200 dpi ausgedruckt ergibt dieses Format Einzelbilder von 6,1 x 8,1 cm, was für eine relativ gute Erkennbarkeit auch von Details ausreicht. |
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Nachdem alle Schülerportraits aufgenommen waren, wurden die Bilder zunächst in das Dateiformat unseres schulischen Bildbearbeitungsprogramms konvertiert. Mit diesem Programm galt es dann mittels des Werkzeugs "Zauberstab" die Schüler auf den Fotos freizustellen, um so den Hintergrund transparent (hier durch grün-weiße Kachelung angezeigt) schalten zu können. Ein besonderes Problem bildeten beim Freistellen oftmals die Haare, deren genaue Isolierung bei manchen Frisuren recht schwierig war, was mitunter den einen oder anderen Bildbearbeiter zu Radikallösungen verleitete, doch wurden solche Fehler natürlich später wieder behoben. |
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Bevor die Schülerbilder auf den Hintergrund montiert werden konnten, wurde das Herbart-Portrait zunächst in 24 Spalten und 24 Zeilen aufgerastert, um allen 576 Schülerbildern einen Platz zu bieten. Das hier sichtbare Raster wird natürlich nur während des Bearbeitungsprozesses angezeigt und erscheint nicht auf dem Foto selbst. |
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Dann wurde eine weitere Segmentierung des Hintergrund-Bildes in 64 (8 x 8) Teilbilder vorgenommen, die jeweils 9 (3 x 3) Schülerbilder aufnehmen sollten. Dies geschah um Größen zu erhalten, die auf Computern arbeitsspeichermäßig zu bewältigen sind und auch später vom Fotolabor gedruckt werden können. |
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Nachdem die Schülerfotos nach Farbmerkmalen (v.a. Kleidungs- und Haarfarbe) in 21 verschiedene Farbkategorien eingeordnet waren, wurden die Fotos schließlich nach ihren Farbwerten auf dem Hintergrundbild angeordnet. Neben den Farben sollten nach Möglichkeit auch Größenverhältnisse und das seitliche Angeschnittensein im Armbereich berücksichtigt werden. Das jeweilige Foto wurde dann als neue Bildebene über dem Hintergrund an der passenden Stelle abgelegt. Damit die Schülerfotos nun nicht wie ein Fremdkörper auf dem Hintergrund stehen und diesen völlig verdecken, bekamen sie einen Transparenzwert zugewiesen, der einerseits den Hintergrund noch erkennbar zeigt, andererseits aber auch den Schüler auf der Vordergrundebene deutlich abbildet. |
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Nachdem von den 64 Einzelfotos, jeweils 9 Schülerbilder enthaltend, von einem Fotolabor Papierabzüge angefertigt worden waren, wurden diese Fotos zunächst um ihren weißen Rand beschnitten und sodann auf eine 16 mm starke Spanplatte aufgeklebt. Als Schutz dient eine 5 mm starke Plexiglasscheibe. Unser Vorhaben freundlich unterstützend, fertigten schließlich unsere Hausmeister einen Rahmen an und befestigten das Großbild an der Wand. Ein herzliches Dankeschön allen Beteiligten an diesem zeitlich recht aufwendigen Projekt. |
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Janaszek |
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