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Reisebericht Japan
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| Freitag, 12. Oktober - Die Reise beginnt | ||
Auf geht es! Nach drei bzw. vier Jahren des geduldigen und (mal mehr mal weniger) engagierten Lernens war es nun, am 12. Oktober 2007, endlich so weit: Die Studienreise nach Japan begann! Die diesjährige, verhältnismäßig kleine Gruppe bestand aus Annika Gries, Christiana Hinrichs, Daniela Lachmann, Insa Weilage, Jane Looschen, Jessica Jeske, Malte Schroeder, Vanessa Timmermann, Frau Meike Thoben und Herrn Takayoshi Yamaguchi. |
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Bereits eine Stunde nach dem Start wurde wir auch schon mit der ersten asiatischen Mahlzeit konfrontiert: Soba Nudeln, ein Salat, Hähnchen in Teriyakimarinade auf Linsen und Kokosnuss und Korianderreis. Da die meisten von uns seit morgens nichts mehr gegessen hatten, waren wir dem gefühlten Verhungern nahe und verschlangen es gierig. Nach dem Essen konnte man außerdem um einen typisch japanischen Snack, ein Onigiri, bitten. Onigiri sind gefüllte Reisbällchen, welche oft von Noli-Algen umschlossen sind. Die Füllung kann dabei alles Erdenkliche sein. Da die Zeitverschiebung sieben Stunden nach vorne betrug, bekamen wir als nächste Mahlzeit ein Frühstück serviert. Da es unter anderem wieder aufgewärmten Spinat enthielt, wirkte es nicht übermäßig appetitlich. Dennoch ist es erstaunlich, was man mit dem nötigen Hunger alles isst. (Foto2115) Der Flug selbst dauerte etwa 11 Stunden, sodass wir am Morgen des 13. Oktober gegen neun Uhr morgens auf dem Kansai Airport in Kyoto ankamen. |
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| Samstag, 13. Oktober - Die Ankunft in Hibarigaoka | ||
Auf dem Kansai Airport wurden wir von einem warmen und sonnigen Morgen empfangen. Unsere Koffer bekamen wir ohne Probleme und unbeschädigt zurück. Während Herr Yamaguchi und Frau Thoben dabei waren, Geld zu wechseln (für 100 € bekamen wir rund 16.250 ¥), entdeckten wir Schüler unsere ersten Automaten. An diesen Maschinen, die es in Japan wirklich überall gibt, kann man Getränke erwerben. Da diese nicht übermäßig teuer waren (0,5l Tee kosteten 150 ¥), erwiesen sich die Getränkeautomaten in den folgenden zwei Wochen mehr als einmal als nützlich. Die sich nun anschließende Bahnfahrt zur Hibarigaoka Privatoberschule dauerte etwa eine halbe Stunde. Spätestens hier wurde offensichtlich, wie erschöpft wir waren, da es kaum möglich war, unter dem gleichmäßigen Rattern des Zuges nicht einzuschlafen. Um 13 Uhr kamen wir an und liefen direkt zur nahen Schule. Wer von uns sich in diesem Land bisher noch nicht wie eine Attraktion im Zoo gefühlt hatten, tat es spätestens jetzt: Dutzende von Schülern musterten uns neugierig, steckten ihre Köpfe aus den Fenstern der Klassenzimmer des mehrstöckigen Gebäudes, kicherten und tuschelten, zeigten auf uns und winkten. Vor allem an Malte, welcher rund zwei Meter groß ist, klebten die Blicke wie magisch. Eine halbe Stunde später wurden wir vom Schuldirektor und unseren Gastfamilien im Lehrerzimmer empfangen. Zuvor jedoch machten Annika, Christiane, Frau Thoben und ich unsere erste kurze, aber prägende Erfahrung mit traditionell japanischen Toiletten: Im Gegensatz zu den "Western Style Toilets", wie sie in Japan genannt werden, kann man sich nicht auf die japanischen Toiletten setzen, sondern muss sich über ein im Boden eingelassenes Porzellanbecken hocken. Da man in japanischen Innenräumen (mit Ausnahme der Tatami-Zimmer) Hausschuhe trägt, kommt einem auch immer die leise Befürchtung, die kleinen Puschen könnten einem in die Kloschüssel rutschen. Das mag nun witzig klingen; hat man jedoch schon einmal in einer solch beengten Kabine gehockt, wird man die Befürchtung durchaus nachvollziehen können. Voll von neuen Eindrücken über Japanisches Essen, Verkehr, Leute, Toiletten und noch vieles mehr wurden wir dann unseren Gastfamilien übergeben. Der Rest des Tages und der folgende Sonntag standen nun jedem zur gemeinsamen Freizeit mit seiner Gastfamilie zur Verfügung. |
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| Montag, 15. Oktober - Ein Tagesausflug nach Nara | ||
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Nach einem aufregenden Wochenende mit vielen individuellen Erfahrungen trafen wir und unsere japanischen Gastgeschwister sowie einige Gastelternteile, insgesamt rund 30 Personen, um 8.15 Uhr vor der Schule. Von dort aus ging es mit dem Reisebus Richtung Nara. In Nara besichtigten wir zuerst den Tôdaiji ("Östlicher Großer Tempel") und den darin aufgestellten Daibutsu ("Großer Buddha"). Bevor wir jedoch das Gebäude, welches in der Mitte einer parkähnlichen Anlage gelegen ist, erreicht hatten, begegneten wir Dutzenden von Shika (Rehen). Da diese in enger Verbindung zu den Kami, japanischen Shinto-Gottheiten, stehen, werden sie als heilige Tiere angesehen und dürfen weder beleidigt noch verletzt werden. Unter japanischen (und auch einigen unglücklichen ausländischen) Touristen ist es sehr beliebt, "Shika-Kekse" zu kaufen und die Rehe damit zu füttern. An dieser Stelle eine ausdrückliche Warnung: Seid vorsichtig mit diesen Tieren! Sie sind ziemlich gierig und werden bisweilen aggressiv, wenn man ans ei nicht alles, was man offen an Essen trägt, verfüttert. Malte hielt einige Kekse hoch, damit die Rehe nicht an sie herankamen. Diese umzingelten und verfolgten ihn nicht nur, wie es immer geschieht, sondern bissen ihn sogar in die Seite, was natürlich weder süß noch lustig war. Seit diesem Ereignis standen Shika bei uns nicht mehr sonderlich hoch auf der Beliebtheitsskala von japanischen Dingen. |
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Nach der Besichtigung marschierten wir eine halbe Stunde durch Nara, ehe wir ein Restaurant gefunden hatten, das uns alle verköstigen konnte. Es gab typisch Japanisches; Okonomiyaki, etwas omlettartiges mit Zwiebeln und üblicherweise Fisch- oder Fleischstücken darin and Yaki Soba, gebratene Soba-Nudeln mit kleinen Gemüsestücken und wiederum Fisch oder Fleisch darin. Nach dem Essen teilte sich die Gruppe auf: Einige gingen auf Shoppingtour, während andere noch weiter gingen, um einige Jinja (Shinto-Schreine) zu besichtigen. |
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An einem dieser Schreine lernten wir übrigens auch, wie man nach den Regeln des Shintoismus betet: Zuerst wirft man eine Münze, üblicherweise ein 1-¥-Stück, in den Opferstock, dann verbeugt man sich zweimal im 90°-Winkel, klatscht zweimal in die Hände und verbeugt sich noch einmal, während man fest an seinen Wunsch denkt. Außerdem konnten wir Omikuji (Shintoistisches Horoskop) in Englisch erwerben. Man sieht, diese Leute waren gut auf Besucher vorbereitet. Da eigentlich alle nur "gute" bis "sehr gute" Voraussagen hatten, beschlich uns bald der Verdacht, dass es nur positive englische Horoskope gibt- man will die ausländischen Besucher ja auch nicht verärgern. So raste dann die Zeit an uns vorbei und schneller als gedacht war es 16.30 Uhr und wir mussten mit dem Bus zurück nach Hibarigaoka, dem Stadtteil von Ôsaka, in welchem die Schule liegt, zurückkehren. |
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| Dienstag, 16. Oktober - Der erste "richtige" Schultag | ||
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Wir wollten uns eigentlich nur den Unterricht ansehen, aber in jeder Klasse mussten wir uns mit den Schülern unterhalten, was manchmal - aufgrund unsere Japanischkenntnisse bzw. deren Aussprache in Englisch - nicht ganz einfach war. Die Kendo- und Judostunden danach waren interessanter. Es hat zwar erstmal gedauert, bis man angezogen war, aber dann durften wir die Japaner "verprügeln". Es tat einem manchmal aber schon Leid beim Kendo richtig zuzuschlagen… |
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In der Musikstunde mussten wir dann ein "Shamisen", eine Art 3-saitige Gitarre, spielen. Ich hatte das Gefühl, die Lehrerin war etwas enttäuscht von uns, als wir am Ende das Lied immer noch nicht vernünftig spielen konnten… Der Shogiclub am Nachmittag war richtig spannend; es gab endlich mal Leute, die das Spiel wirklich konnten. |
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| Mittwoch, 17. Oktober - Offizielle Begrüßung und Sayonara-Party | ||
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Die - etwas verspätete - offizielle Begrüßung bestand aus einer Begrüßung durch einige japanische Schüler auf Englisch, eine Vorstellung von drei Schülerinnen, die Koto gespielt haben, und unserer Vorstellung von der Stadt Oldenburg. Außerdem hielt Insa vor der ganzen versammelten Schule eine Rede auf Japanisch. |
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Danach hatten wir die Möglichkeit, an einer Kalligraphiestunde teilzunehmen. Und wir finden, dass sich das Ergebnis wirklich sehen lassen konnte. |
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| Donnerstag, 18. Oktober - Von Hibari über Himeji nach Kurashiki | ||
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Sayonara zu sagen, viel doch vielen schwer, hatten wir die Gastfamilien und sie auch uns in dieser kurzen Zeit doch sehr lieb gewonnen. Es war ein tränenreicher Abschied, aber auf unseren Weg zur Matsua Textil Fabrik war genug Zeit, diese zu trocknen. Herr Matsuo ist ein alter Freund von Herrn Yamaguchi und gab uns deshalb eine kostenlose Tour durch eine seiner Fabriken. Zu unserer Überraschung hielt er die ganze Führung in Deutsch ab. Er zeigte und erklärte uns verschiedene Techniken auf Stoff zu drucken, ältere Methoden, wie Siebdruck mit der Hand, aber auch modernere Varianten, wie digitales Drucken. |
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| Freitag, 19. Oktober - Unterwegs in Kurashiki | ||
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Am nächsten Morgen trafen wir uns im Rathaus der Stadt wieder. Dort hielten wir unsere Rede vor dem Bürgermeister und anderer Repräsentanten der Stadt. Nach vielen folgenden Reden und anderen formellen Ritualen lud uns die Stadt zu einer Bustour durch ihre Stadt ein. Wir sahen die Seto-Brücke, die Insel Yoshim und besuchten das Nozaki-Haus, ein sehr altes traditionelles japanisches Haus. Es wird auch Salzhaus genannt, weil es mit den Profiten aus dem Salzgeschäft finanziert wurde. Danach stand noch das historische Viertel von Kurashiki auf dem Plan. In diesem Viertel gab es eine Menge Einkaufsmöglichkeiten und am Ende des Tages kehrte jeder glücklich und zufrieden zu seiner Gastfamilie zurück, mit der er die nächsten Tage verbringen konnte. |
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| Montag, 22. Oktober - Von Kurashiki über Miyajima nach Iwakuni | ||
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Nach einem gefühlsvollen Abschied von unseren Gastfamilien ging es mit dem Zug über Hiroshima zur Insel Miyajima, auf der wir alle bis zum Gipfel des St. Misen steigen wollten. Doch bevor die anstrengende Bergtour beginnen konnte, schauten wir uns zuerst den Itsukushima Schrein an und machten wir vor dem Torii, wie sollte es auch anders sein, noch einige Fotos. Da der einfache Weg, wie wir beschlossen hatten, zu langweilig für uns wäre, nahmen wir den langen Weg. An der letzten Toilette wurde eine kurze Pause eingelegt, in der sich Malte sogleich mit einem der auf Miyajima viel vertretenden Shika anlegte. Er schaffte es, das Tier so zu provozieren, dass es unsere Taschen stehlen wollte. Nachdem das Tier dann verscheut war, ging es endlich richtig los. Mit dem Vorsatz, die Tour in 90 Minuten zu bewältigen, stiefelten wir los. Doch schon nach 20 Minuten wurde die erste Pause gemacht und wenig später teilte sie die Gruppe in drei kleinere auf. Die eine Gruppe, welche die Spitze zuerst erreichte, die Gruppe, die als zweites angekommen wäre, wenn sie sich nicht verlaufen hätte, und die dritte Gruppe, die nach der Pause kehrt machte, um die Seilbahn zu nehmen. Aber letztlich kamen wir alle an und genossen dort die wundervolle Aussicht. Nach einer kleinen Stärkung auf der Spitze des Berges ging es mit der Seilbahn wieder zurück zum Fuße des Berges und somit zu den Souvenirshops. Um 18.00 Uhr besorgte sich jeder in Iwakuni sein Abendessen in der Nähe des Bahnhofes. Während die meisten in eine Nudelbar gingen, bevorzugten drei Personen Bekanntes bei McDonalds… Anschließend ging es mit dem Bus Richtung Jugendhotel. Doch bevor sich alle erschöpft auf ihre Futons fallen lassen konnten, ging es zu Fuß noch über die Kintaikyoobrücke. |
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| Dienstag, 23. Oktober - Von Hiroshima nach Otsu | ||
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Nach einem morgendlichen Spaziergang und einer kleinen Bustour erreichten wir Hiroshima. Dort ging es zunächst durch den Friedenspark und danach in das Atombombenmuseum. Mit unseren Museumsführern ausgestatten machten wir uns auf den Weg durch das Museum und am Ende waren doch alle erleichtert, irgendetwas Positives von den anderen zu hören, denn die Fakten und Lebensgeschichten, die im Museum erzählt wurden, gingen uns allen ganz schön nahe… Anschließend ging es mit der Bahn nach Otsu, wo wir unsere dritten und somit letzten Gastfamilien im Prince Hotel treffen sollten. Nach einem längeren Marsch vom Bahnhof zum Hotel waren alle hungrig und beim Anblick des Hotels kamen wir uns alle ziemlich schäbig vor. Denn das Prince Hotel ist ein 39-stockiges Nobel-Hotel. Während unsere Gastfamilien und auch alle anderen fein herausgeputzt waren, fielen wir mit unseren Jeans-T-Shirt-Look doch etwas auf. Doch bei dem wirklich leckeren Essen, vergaßen wir unser Aussehen und ließen es uns schmecken. Am folgenden Tag hatten wir genug Zeit, unsere Gastfamilien näher kennen zu lernen |
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| Donnerstag, 25. Oktober - Grundschule Ishiyama | ||
Noch ein letztes Frühstück in unserer dritten und letzten Gastfamilie und dann war für uns das Leben in fremden Familien vorbei. Im Jugendhotel Arve Shiga war Treffpunkt, von dort ging es gemeinsam zur Grundschule Ishiyama, wo wir erst unsere Kunstfertigkeit in Kalligrafie erneut erproben und verschiedene Klassen besuchen durften. Zu unserem Glück gab es an dieser Schule eine gut deutsch sprechende Japanerin, die uns vieles erklärte und die auch die vielen Fragen der jungen Schüler an uns übersetzen konnte. |
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| Freitag, 26. Oktober - Ausflug mit der Sportjugend Otsu | ||
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Im Rathaus empfing uns der Bürgermeister von Otsu mit seinen wichtigsten Abgeordneten. Dort wurden uns sowohl von der Stadt als auch von der Sportjugend Geschenke überreicht und unsere Präsentation von Oldenburg wurde mit großem Interesse verfolgt. Auch hier hatten wir wieder das große Glück, einen deutschen Dolmetscher anwesend zu haben, der die doch ziemlich steife Zeremonie mit lustigen Sprüchen aufheiterte. |
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| Samstag, 27. Oktober - Kyoto und Sayonara-Party | ||
Den letzten Samstag begannen wir -entgegen dem ursprüngliche Plan- erst gegen acht Uhr, mit unserem bestellten ‚Westernstyle' Frühstück. Zumindest mit dem, was sich Japaner unter diesem vorstellen… allein die Erdbeermarmelade und das - von Frau Thoben aus Deutschland mitgebrachte - Vollkornbrot erinnerten an Zuhause. Direkt nach dem Frühstück fuhren wir nach Kyoto, um dort Kimonos im Nishijin Kimono Kaikan anzuprobieren. |
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Anschließend fuhren wir weiter zum Goldenen Pavillon und nach einer ausgiebigen Besichtigung des zugehörigen Parks, begaben wir uns zum von einigen schon lang ersehnten Shopping. Zurück im Shika - Arve, unserem Hotel, hatten wir noch genug Zeit, um uns für den nächsten Tag Proviant zu kaufen und uns für die anstehende Sayonara-Party fertig zu machen. Auf besagter Party erwarteten uns auch unsere Gastfamilien. Hier kam es nach zahlreichen Reden wieder zu unserem beliebten gemeinsamen Singen von "Alle Vögel sind schon da" und "Hänschen Klein"… Mit diesen Liedern verabschiedeten wir uns von Japan und blicken nun auf 16 wirklich erlebnisreiche und tolle Tage zurück. |
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Text: Annika Gries, Christiana Hinrichs, Daniela Lachmann, Insa Weilage, Jane Looschen, Jessica Jeske, Malte Schroeder, Vanessa Timmermann |
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