Unsere SOS-Kinderdorf-Patenschaft
Unsere PatenschaftSeit 2004 hat das Herbartgymnasium eine Patenschaft für das SOS Kinderdorf Sferai im Libanon. Bislang ist es uns immer gelungen, unsere Patenschaftsbeiträge in der gewünschten Höhe (26 Euro pro Monat) aufzubringen. Im Kalenderjahr 2010 haben wir mit insgesamt 1391,92 Euro diese Anforderung um ein Vielfaches übertroffen. Außerdem wurden noch einmal 450 Euro im Rahmen der Nikolausaktion im Dezember gespendet. Das ist großartig!!! Vielen Dank an alle Spender! Und auch dieses Jahr soll unsere Hilfe weiter gehen und wir hoffen, dass sich die Spendensumme noch erhöhen wird. Ihre Spenden überweisen Sie bitte an folgende Bankverbindung:
PSN bedeutet Patenschaftsnummer. Die müssen Sie unbedingt angeben, damit das Geld wirklich in Sferai ankommt. Helfen auch Sie diesen Kindern! "Denn ein Kind ist eine sichtbar gewordene Liebe!"
  KontaktpersonenZur Zeit wird die Patenschaft für "unser" SOS Kinderdorf Sferai von Schülerinnen und Schülern der Klassen 9 unter der Leitung von Frau Keppner betreut.
Solltet ihr Fragen haben oder einen Überweisungsträger für eure Spende benötigen, wendet euch an: Oder richtet eure Anfragen an Frau Keppner   SOS-Kinderdörfer im LibanonDas erste SOS-Kinderdorf des Libanon wurde in Bhersaf errichtet, erst dann wurde Sferai gegründet. Später kamen Kfarhay und Ksarnaba hinzu. Heute gibt es im Libanon diese vier SOS-Kinderdörfer sowie drei SOS-Jugendeinrichtungen, zwei SOS-Kindergärten und zwei SOS-Sozialzentren. Über 280 Kinder haben in den Dörfern ein neues Zuhause gefunden. Hier ist eine Karte vom Libanon. Unser Kinderdorf Sferai liegt etwa 16 km östlich der alten Hafenstadt Saida:
  Das SOS-Kinderdorf SferaiAm 24. September 2011 feierte "unser" SOS-Kinderdorf Sferai sein 30jähriges Bestehen. Es fand ein großes Fest statt, an dem auch viele ehemalige SOS-Kinderdorf Kinder mit ihren heutigen Familien teilnahmen. Als Höhepunkt der Festlichkeiten wurde an diesem Tag der "Library Bus", eine mobile Leihbücherei, an die SOS Kinderdörfer übergeben. Es handelt sich um eine Spende der Charles Chikhani Foundation, um "Kunst, Kultur und Erziehung" in das Leben dieser benachteiligten Kinder zu bringen.
Von den anderen Kindern, die bereits die öffentlichen Schulen der Umgebung besuchen, konnten alle die Anforderungen in ihren jeweiligen Klassenstufen erbringen. Nur eines musste ein Schuljahr wiederholen. Im Folgenden schildere ich den Werdegang eines Mädchens, das seine Kindheit im Dorf verbrachte. So wurde sie mir im Jahresbericht vom Dezember 2011 mitgeteilt: Yara war drei Wochen alt, als sie in das SOS-Kinderdorf Sferai gebracht wurde. Heute ist sie 18 Jahre alt, ein hübsches und reifes Mädchen, das im ersten Semester International Public Relations studiert. Obwohl Yara ab und zu ihre leibliche Mutter besucht, betrachtet sie das SOS-Kinderdorf als ihr Zuhause. Sie hat immer noch einen engen Kontakt zu ihrer SOS-Kinderdorfmutter, die sie als ihre beste Freundin bezeichnet. Yara erinnert sich an die Geduld, mit der ihre Kinderdorfmutter insbesondere ihrem "aufmüpfigen" Verhalten während ihrer Pubertät begegnet ist. Selbst wenn ihre schulischen Leistungen nicht immer so gut waren, wie sie sein sollten, hatte ihre Kinderdorfmutter ermutigende Worte für sie übrig.   SOS-Kinderdörfer Weltweit
Heute gibt es 473 SOS-Kinderdörfer in 132 verschiedenen Ländern und noch 27 weitere Kinderdörfer sind im Bau.
Hintergrund: Probleme im LibanonTrotz der Hilfe durch die SOS-Kinderdörfer gibt es immer noch gravierende Missstände im Libanon:
Seit 1986 gibt es im Libanon auch die SOS-Familienhilfe. Ziel ist es, Kinder, die Gefahr laufen, von ihren Eltern getrennt zu werden, den Verbleib in ihrer Familie zu sichern. Den Familien werden das Geld für Arztbesuche, Medikamente oder den Schulbesuch der Kinder im Rahmen der SOS-Familienhilfe gestellt. Wie erfolgreich diese Arbeit ist, zeigt das Beispiel der 37 Jahre alten Zeina und ihren fünf Kindern: Sie kamen, als der Vater der Familie eine fünf Jahre dauernde Gefängnisstrafe antreten musste. Die Familie stand wortwörtlich auf der Straße. Sie fand schließlich Unterschlupf bei einem entfernten Verwandten, der einen Kontakt zu SOS-Mitarbeitern herstellte. Schnell war klar, dass Zeina sofort Hilfe benötigte, da sie mit leeren Händen und fünf hungrigen Kindern dastand und nicht weiter wusste. Im Rahmen der SOS- Familienhilfe wurden für die Familie eine kleine Wohnung angemietet, das Nötigste zum Leben bereitgestellt und die Schulgebühren der Kinder übernommen. Die SOS-Mitarbeiter halfen Zeina, geeignete Räumlichkeiten und die passende Einrichtung für ihren erlernten Beruf als Frisörin zu finden. Zeina ergriff ihre Chance und konnte bereits nach einigen Wochen die täglichen Ausgaben für ihre Familie selbst übernehmen und war damit unabhängig von externer Hilfe. Insgesamt erfahren derzeit rund 2.250 Menschen „Hilfe zur Selbsthilfe“ durch die SOS-Familienhilfe.Leider herrscht im Libanon immer noch kein Frieden. Seit Juli 2006 sind die kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Israelis und den Hisbollah wieder aufgeflammt. Keppner |
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