Ganztagsangebot am Herbartgymnasium im Schuljahr 2011/12

 

I. Konzept und Organisation der Ganztagsbetreuung

Die Ganztagsbetreuung findet am Herbartgymnasium montags, dienstags und donnerstags von 13.15 - 15.45 Uhr für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5, 6 und 7 statt. Sollte der Unterricht der 6. Stunde in diesen Jahrgängen ausfallen, beginnt die Ganztagsbetreuung schon nach der 5. Stunde. Die Kinder, die das betrifft, treffen sich vor Herrn Steitz-Kallenbachs Büro und werden dort von den Betreuern in Empfang genommen.

Ab 13.15 Uhr läuft die Ganztagsbetreuung in folgenden Phasen ab:

Zeit Inhaltliche Gestaltung
13.15 Uhr - 14.15 Uhr Mittagessen, Entspannung (im Ganztagsraum), Bewegungsspiele auf dem Schulhof, Sportangebot in der Turnhalle
14.15 Uhr - 15.00 Uhr Hausaufgabenbetreuung in den Stammgruppen, in denen die Kinder auch zum Mittagessen gehen
15.00 Uhr - 15.45 Uhr Auflösung der Stammgruppen,
je nach Bedarf
- geht das Kind in den Förderunterricht (Angebot für die Fünftklässler, das nach den Herbstferien beginnt)
- macht es weiterhin Hausaufgaben oder lernt für Klassenarbeiten
- übt es individuell (Aufgaben finden sich in der Kommunikationsmappe, die unter Punkt II. erläutert wird)
- spielt oder liest es im Ganztagsraum
- nimmt es am Sportangebot teil.
Das wird täglich in Absprache mit den Studenten entschieden und das Kind wird von diesen in den sich dann ergebenden Gruppen betreut.
Das AG-Angebot der Schule kann in Absprache mit den Betreuern genutzt werden.

Am Standort Herbartstraße gibt es im Schuljahr 2011/12 an den drei Betreuungsnachmittagen jeweils vier Stammgruppen, die von jeweils einem Betreuer angeleitet werden. Eine fünfte Betreuungskraft organisiert das Sportangebot bzw. begleitet im Bedarfsfall die Arbeit in den Stammgruppen.

Am Standort Kreyenbrück gibt es in diesem Schuljahr an den drei Betreuungsnachmittagen jeweils zwei Stammgruppen, eine dritte Betreuungskraft organisiert das Sportangebot oder unterstützt die Stammgruppenarbeit.

 

II. Kommunikationsmappen

Ab dem 23.09.2011 werden im Ganztagsbereich die Kommunikationsmappen eingeführt. Die Kommunikationsmappen sollen dazu verwendet werden, dass die Eltern, Betreuer und Fachlehrkräfte in einen unkomplizierten, direkten Austausch treten können. Sollten die Eltern eine Mitteilung machen wollen, die die Ganztagsbetreuung betrifft, würden sie diese in die Kommunikationsmappe einheften.

Neben dieser Funktion soll die Kommunikationsmappe dazu verwendet werden, die individuelle Fachförderung der Kinder in den Blick zu nehmen. So können die Fachlehrer des Kindes angeben, in welchen Bereichen ein Kind ggf. Nachholbedarf oder besondere Interessen hat, die über Zusatzmaterial weiter gefördert werden können. Dazu können klare Arbeitsaufträge und Materialien von den Fachlehrern in die Mappe geheftet werden. Falls Schwerpunktbereiche, beispielsweise Themenkomplexe im Bereich der Grammatik, trainiert werden sollen, könnten diese angegeben werden. Im Ganztagsbereich steht den Betreuern Material zur Verfügung, das sie an die Kinder ausgeben können. Die Bearbeitung würde nach der Erledigung der Hausaufgaben beginnen.

Die blauen Kommunikationsmappen sind mit dem Logo des Herbartgymnasiums bedruckt und sollen die Identifikation der Kinder mit ihrer Schule weiter ausbauen. Die Mappen wurden vom Förderverein der Schule bezuschusst. Damit die Kinder den Wert ihres neuen Eigentums aber auch schätzen lernen, wird 1€ pro Mappe von den Kindern eingesammelt.

 

III. Vorstellung des Betreuerteams

Oben v. links n. rechts: Sarah Göbert; Evgenij Kurac; Nadine Fabian; Kristin Taubenrauch; Kim J. Plath; Lisa Brack; Christian Cishmack; Aneta Raschke
Vordere Reihe v. links n. rechts: Rike Brauns; Christina Ley; Kristina Ajrich; Lena Stüttelberg; Stefanie Krüger; Stefan Caspers
Es fehlen: Friederike Tänzer; Carlo Bas Sancho

 

IV. Klärung organisatorischer Fragen (z.B. Abmeldung)

Sollte ein Kind an einem Tag aus bestimmten Gründen (z.B. Arztbesuch) die Ganztagsbetreuung vor 15.45 Uhr verlassen müssen, wird diese Information von den Eltern in die Kommunikationsmappe geschrieben, die das Kind dann dem jeweiligen Betreuer vorzeigt. Sollte es die Schule schon nach der 6. Stunde verlassen müssen, geht es bitte nach der 5. Stunde zum Lehrerzimmer: Dort findet es die Betreuer, die die Vertretung der 6. Stunde gewährleisten, sodass es sich bei ihnen für den Nachmittagsunterricht mit der Information in der Kommunikationsmappe abmelden kann. Nimmt ein Kind aus Krankheitsgründen schon am Vormittagsunterricht nicht teil, ist keine zusätzliche Abmeldung von der Ganztagsbetreuung notwendig.

Grundsätzliche Änderungen in der Nutzung des Ganztagsangebots können per Mail an ganztag@herbartgymnasium.de gerichtet werden; Frau Müller und Frau Hagena sind die Ansprechpartnerinnen, die die Anliegen bearbeiten. Beachten Sie bitte, dass Sie sich mit der Anmeldung Ihres Kindes für die Nutzung des Ganztagsangebotes verbindlich für ein Halbjahr festgelegt haben- nur so ist es uns möglich, zu planen und ein bestimmtes Betreuungsangebot konstant aufrechterhalten zu können. Natürlich gibt es Gründe, die die Änderung der Teilnahme an der Nachmittagsbetreuung erfordern; teilen Sie uns diese dann bitte kurz mit.

Eine kurzfristige Abmeldung vom Mittagessen ist nicht möglich, grundsätzliche Änderungen und Fragen bezüglich der Abbuchungen richten Sie bitte an Herrn Steitz-Kallenbach mit einer Mail an folgende Adresse: mensa@herbartgymnasium.de.

Anregungen nehmen wir gerne auf! Unser Ziel ist es, unser Angebot in Zusammenarbeit mit Ihnen und Ihren Kindern stetig auszubauen.

 

 

 

Nachstehend veröffentlichen wir einen Auszug aus dem Ganztagskonzept der Schule:

"Das Ganztagsangebot am Herbartgymnasium ist den Bedürfnissen seiner Schüler und Schülerinnen verpflichtet und orientiert sich daher gleichermaßen an den emotional-affektiven wie den kognitiven Erfordernissen einer sinnvollen Rhythmisierung des Schultages. Vor dem Hintergrund dieser grundsätzlichen Aussage ist das Ganztagsangebot am Herbartgymnasium durch drei Dimensionen gekennzeichnet:

  • Entspannen
  • Nacharbeiten
  • Vertiefen und Erweitern
  • a) Entspannen

    An den sechsstündigen Unterrichtsvormittag schließt sich zuerst eine Phase der Entspannung an. Kern dieser Mittagszeit ist das gemeinsame Mittagessen, das in der Mensa eingenommen wird. Dieser gemeinsame Anfang der nachunterrichtlichen Zeit in der Schule bietet die Möglichkeit, die Anwesenheit der angemeldeten Schüler und Schülerinnen zu überprüfen. Neben dieser pragmatischen Begründung für den gemeinsamen Anfang gibt es aber vor allem eine pädagogische, die sich aus den Anspannungen des Vormittags ergibt. Je nach der Gesamtzahl der teilnehmenden Schüler und Schülerinnen muss für diese zentrale Aktivität der Ganztagsschüler eine Form gefunden werden, die es erlaubt, dass sich die einzelnen Schüler und Schülerinnen als Teil einer Gruppe fühlen können, in ihr zu Wort kommen können oder auch gehalten in ihr abtauchen können. Diese Form des Abschalten-Könnens zu garantieren, macht es möglicherweise notwendig, das Mittagessen umschichtig oder in mehreren Parallelgruppen einzunehmen. Eine sich an das Mittagessen anschließende Phase der Ruhe und Entspannung muss die Möglichkeit für individuelle Formen der Entspannung gewährleisten. So gibt es Schüler, die die körperliche Normierung des Schulmorgens dadurch kompensieren, dass sie sich viel und intensiv bewegen und so zur Ruhe kommen. Für diese Schüler und Schülerinnen wird ein Spielangebot für Schulhofspiele bereitgehalten. Andere Schüler und Schülerinnen ziehen den Rückzug vor, lesen, hören Musik, lassen sich vorlesen - entweder direkt oder indirekt durch ein Hörbuch - oder spielen zu zweit oder zu dritt ein Gesellschaftsspiel. Hierzu gibt es ein Angebot in einem Ruheraum / einer Ruhezone, die bzw. der Raum bietet für Rückzug und individuelle Gestaltung von Entspannung. Gerade die Schwierigkeit aber, die sich bei der Realisierung eines solchen Alleinseins in Gegenwart anderer für die einzelnen Schüler und Schülerinnen stellt, macht es unerlässlich, dass der haltende Rahmen sicher ist und dass er auch personell repräsentiert ist, auch wenn sich die aufsichtführende Bezugsperson im Hintergrund hält.

    b) Nacharbeiten

    Die Phase des Nacharbeitens ist durch das Bereitstellen von Übungszeit und Arbeitsraum geprägt. Zunächst hat in dieser Phase vor allem das Erledigen der Hausaufgaben seinen Ort. Dabei bleibt es den Schülerinnen und Schülern freigestellt, in welcher Reihenfolge sie Hausaufgaben erledigen und wie sie für sich eine Strukturierung von Anforderungen, die sich über mehrere Tage erstrecken, vornehmen. Auch die Sozialform der Erledigung von Hausaufgaben bleibt den Schülern und Schülerinnen überlassen, wobei durch die betreuende Person allein darauf zu achten ist, dass gewählte Formen - etwa Gruppenarbeit - nicht das Arbeiten anderer, die für sich arbeiten wollen, stören. Die personelle wie räumliche Ausstattung dieser Phase des Nacharbeitens muss davon geprägt sein, dass die individuelle Verantwortung der Schülerinnen und Schüler für ihr Lernen gestärkt wird. Das bedeutet, dass unterrichtsergänzende Materialien vorhanden sein müssen, in denen die Schüler und Schülerinnen Antworten auf mögliche Fragen finden. Das bedeutet auch, dass sich die betreuenden Begleitpersonen als Moderatoren zwischen den Schülerinnen und Schülern einerseits und den Aufgaben bzw. fachlichen Anforderungen andererseits mit dem Ziel verstehen, die Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler zu entwickeln und zu stärken, Probleme und Aufgaben selbst zu lösen.

    c) Vertiefen und Erweitern

    Die Phase des Vertiefens und Erweiterns ist durch die größte Vielfalt im Angebot und das differenzierteste Potenzial zur Individualisierung im Zusammenspiel der Ganztagsangebote gekennzeichnet. In dieser Phase findet sich der Raum für Maßnahmen der Förderung, wie er sich bereits auch ohne Ganztagsbezug im Angebot des Förderunterrichts findet So werden gezielt Defizite mit dem Ziel aufgearbeitet, Misserfolgserfahrungen zu überwinden und das Vertrauen in die eigenen Lernpotenziale zu (re-)aktivieren und nutzbar zu machen. Der Schüler bzw. die Schülerin, der/die in einem Fach Schwächen hat, kann aber in einem anderen Gebiet durch besondere Stärken glänzen. Auch für diese Stärken sollen Angebote gemacht werden, die im Konzept des Förderns und Forderns eher der Forderungsseite zuzuordnen sind. Dabei ist von individuellen Neigungen und Interessen auszugehen, wobei es sinnvoll sein kann, konkrete Projekte durch lernvertragliche Vereinbarungen abzusichern und an den Vormittagsunterricht zu binden. Darüber hinaus ist diese Phase der Ort für Angebote im Spektrum von Arbeitsgemeinschaften und außerunterrichtlicher Kooperation."

     

    Das Dokument, dem vorstehender Auszug entnommen ist, können Sie auf Wunsch hier vollständig lesen.

    Nachstehend finden Sie zudem noch unser Faltblatt zum Ganztagsunterricht.

     

     

     

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